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Part 1
Part 2
Part 3
Die Maya sind ein indigenes Volk bzw. eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika, die insbesondere aufgrund der von ihnen im Präkolumbischen Mesoamerika gegründeten Reiche und ihrer hoch entwickelten Kultur bekannt sind.
Der Maya-Kalender ist als Astronomischer Kalender das historische Kalendersystem der Maya. Es ist der am weitesten entwickelte Kalender der mesoamerikanischen Ureinwohner.
Die Maya benutzten für rituelle und zivile Zwecke verschiedene, einander ergänzende Kalender, die auf einer Tageszählung im Zwanzigersystem beruhen: den rituellen Tzolkin-Kalender, den zivilen Haab-Kalender und die Lange Zählung, mit der längere Zeiträume erfasst werden konnten, die für Himmelsbeobachtungen und historische Aufzeichnungen eine große Rolle spielten. Die Kombinationen von Tzolkin- und Haab-Daten wiederholen sich nach einer 52 Jahre dauernden Kalenderrunde.
Besondere Aufmerksamkeit wird heutzutage dem 21. bzw. 23. Dezember 2012 gewidmet. Und es steht geschrieben, daß am 21. Dezember 2012 laut einer Maya-Prophezeiung etwas schreckliches passieren soll. Die Maya nahmen an, daß dann wieder ein Neuanfang anstehe, und daß vorher alles zerstört werden müsse. Man will hier einen möglichen „Weltuntergangstag“ der Maya-Schöpfung erkennen, obwohl dies inhaltlich nicht ganz zutreffend ist. Korrekt ist, dass an diesem Tag in der Langen Zählung zum ersten Mal die Konstellation des Schöpfungstages (13.0.0.0.0) wiederkehrt. Die passende Korrelation zwischen Mayakalender-Daten und christlichem Kalender wird kontrovers diskutiert. So bestätigen die Autoren Krygier und Rohark auf der Basis vieler unterschiedlicher Quellen das Enddatum 21. Dezember 2012, während Fuls in seiner Dissertation zu diesem Thema eine ganz andere Umrechnung ermittelt.
Das Haab ist ein Sonnenkalender mit 5-Tages-Interkalation aber ohne Bindung an die Mondphasen. Der Tzolkin-Kalender ist – im Unterschied zu den meisten anderen historischen und modernen Kalendersystemen – nicht an den Sonnen- oder Mondrhythmus gebunden. Es wurden zahlreiche Spekulationen gemacht, welchen astronomischen oder sonstigen Vorgaben dieses komplexe System folgt. Eine schlüssige Antwort steht noch aus und ist derzeit auch wegen der schlechten Quellenlage nicht zu erwarten.
The Maya is a Mesoamerican civilization, noted for the only known fully developed written language of the pre-Columbian Americas, as well as its art, architecture, and mathematical and astronomical systems. Initially established during the Preclassic period (c. 2000 BC to 250 AD), many Maya cities reached their highest state development during the Classic period (c. 250 AD to 900 AD), and continued throughout the Postclassic period until the arrival of the Spanish. At its peak, it was one of the most densely populated and culturally dynamic societies in the world.
The Maya calendar is a system of distinct calendars and almanacs used by the Maya civilization of pre-Columbian Mesoamerica, and by some modern Maya communities in highland Guatemala.
These calendars can be synchronized and interlocked, their combinations giving rise to further, more extensive cycles. The essentials of the Maya calendric system are based upon a system which had been in common use throughout the region, dating back to at least the 6th century BC. It shares many aspects with calendars employed by other earlier Mesoamerican civilizations, such as the Zapotec and Olmec, and contemporary or later ones such as the Mixtec and Aztec calendars. Although the Mesoamerican calendar did not originate with the Maya, their subsequent extensions and refinements of it were the most sophisticated. Along with those of the Aztecs, the Maya calendars are the best-documented and most completely understood.
By the Maya mythological tradition, as documented in Colonial Yucatec accounts and reconstructed from Late Classic and Postclassic inscriptions, the deity Itzamna is frequently credited with bringing the knowledge of the calendar system to the ancestral Maya, along with writing in general and other foundational aspects of Maya culture.
Die ersten Siedlungen der Maya entstanden schon 1000 Jahre vor Christus. Die Menschen wohnten in kleinen Dörfern und lebten von der Landwirtschaft - hauptsächlich vom Maisanbau.
Später entstanden bedeutende und große Maya-Städte - zum Beispiel Tikal (Guatemala), das um 600 vor Christus besiedelt wurde. Ihren Höhepunkt erreichte die Maya-Kultur zwischen 300 bis 700 Jahre nach Christus.
Es ist unglaublich, welche Kenntnisse die Maya schon zu diesem Zeitpunkt hatten: Sie bauten riesige Pyramiden auf deren Spitzen sie Tempel errichteten, berechneten Umlaufbahnen von Planeten und erfanden ein kompliziertes Schriftsystem.
Das Ende der Maya-Kultur begann ab 900 nach Christus. WissenschaftlerInnen haben herausgefunden, dass die Maya plötzlich ihre Städte verlassen haben. Die Gründe dafür sind bis heute unbekannt. Vermutlich hatten die Maya nicht mehr genug zu essen und mussten sich auf die Suche nach Nahrung machen.


